In jedem Schuljahr bietet das MPG präventive Maßnahmen an, die nachhaltig bewirken sollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler bewusst suchterzeugende Angebote ausschlagen und sich für ein Leben in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung entscheiden. Neben allgemeinen Informationen zu Sucht und zu speziellen Suchtformen wird Wert darauf gelegt, Hinweise zu einer gesunden Lebensführung in medizinischer, ernährungswissenschaftlicher und sportlicher Hinsicht zu geben.
Medienkompetenz: Vom Einstieg bis zur Vertiefung: Der Internetführerschein (Klasse 5) vermittelt Grundlagen für sicheres Verhalten im Netz. In der AG „Digitale Helden“ (Klassen 5, 6 und 8) setzen sich Schülerinnen und Schüler vertieft mit Datenschutz, Cybermobbing und digitalem Miteinander auseinander. Programme wie Law4school (Klasse 9) greifen rechtliche Fragen und Risiken auf.
Maßnahmen gegen Mobbing & Stärkung der Persönlichkeit: Das Projekt „Verrückt, na und?!“ (Klasse 8) fördert einen offenen Umgang mit psychischer Gesundheit. Workshops zu Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein (Klasse 8, pro familia) stärken die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen. Gleichzeitig wird Mobbing im Rahmen mehrerer Angebote thematisiert.
Alkohol- und Drogenprävention: Die unterrichtliche Aufarbeitung des Themas „Sucht“ geschieht besonders in den 8. Klassen in den Fächern Deutsch, Religion und Biologie aus der jeweiligen Fachperspektive. Der Workshop „Tom & Lisa“ (Klasse 8) setzt auf lebensnahe Erfahrungen im Umgang mit Alkohol – inklusive Planung einer alkoholfreien Party.
Sexuelle Aufklärung und Vielfalt: Das Projekt „Bunt wie der Regenbogen“ (Klasse 6, Queer-AG) fördert Akzeptanz und Vielfalt. Workshops von pro familia (Klasse 9) sowie das Projekt „SCHLAU“ (Klasse 9) greifen Themen wie Sexualität, Identität und Beziehungen auf. Die AIDS-Prävention (Klasse 10) vertieft Wissen zur sexuellen Gesundheit.
Notfallpass: Ab dem Schuljahr 2022/ 2023 erhalten die Schüler*innen des Max-Planck-Gymnasiums ein kleines Heftchen in Portemonnaiegröße. Es beinhaltet die wichtigsten Kinderrechte, Ratschläge zur Bewältigung unangenehmer Situationen, direkte Ansprechpersonen am MPG und deren Erreichbarkeit, Kontaktnummern anonymer Beratungsstellensowie weitere Informationsmöglichkeiten.











