Erinnern an Schicksale von zwangssterilisierten Gehörlosen

Maria Schulz

14.08.2021

Am 13. 9. 2021 fand eine weitere "Stolpersteinverlegung" mit dem Künstler Gunter Demning statt, der bereits seit 1992 mit den kleinen, in den Boden eingelassenen Denkmälern an die zahlreichen Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Das sog. „Helenenhaus“ in der Krahnenstraße diente als Internat für die damalige Provinzial-Taubstummenanstalt in Trier. Schülerinnen und Schüler dieser Schule wurden aufgrund ihrer angeblich „erblichen Taubheit“ zwangssterilisiert. Psychophysische und soziale Schädigungen waren die Folgen ihrer Leidenserfahrungen. Einige ehemalige Schülerinnen und Schüler kostete das Euthanasie-Programms gar das Leben.

Charlotte Göbel und Hardy Falkner (10b) – Mitglieder der Stolpersteine-AG – stellten während der Verlegung die Opferbiografien vor und setzten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen, gegen eine Relativierung der Schuld, gegen einen neuen Nationalismus sowie gegen Hass und Rassismus.

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