Erasmus+ in Brüssel: Schülerinnen und Schüler erleben Europa hautnah

Dr. M. Keuthen, C. Niesen-Hoffmann

23.09.2026

Wie entstehen europäische Entscheidungen – und welche Möglichkeiten gibt es, Europas Zukunft mitzugestalten? Welche aktuellen Herausforderungen wie „Desinformation“ erfordern Entscheidungen?

13 Schülerinnen und Schüler des Sozialkunde-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 gehen diesen Fragen derzeit in Brüssel nach. Gemeinsam mit Jugendlichen der österreichischen Partnerschule BG/BRG Judenburg aus der Steiermark erleben sie im Rahmen einer Erasmus+-Mobilität europäische Politik aus nächster Nähe. 

Auf dem Programm stehen Besuche im Europäischen Parlament, in der Europäischen Kommission und im Rat der Europäischen Union. Dort gewinnen die Jugendlichen Einblicke in europäische Entscheidungsprozesse und die Zusammenarbeit der EU-Institutionen. 

Im Parlamentarium werden sie selbst aktiv: In einem Rollenspiel übernehmen sie die Rolle von Abgeordneten, vertreten unterschiedliche Positionen, suchen Mehrheiten und entwickeln Kompromisse. Auf diese Weise wird europäische Demokratie unmittelbar erfahrbar. Das Haus der europäischen Geschichte ergänzt das Programm um einen Blick auf die historischen Wurzeln des europäischen Einigungsprozesses. 

Weitere Stationen sind die Ständigen Vertretungen Deutschlands und Österreichs bei der EU sowie die Landesvertretungen von Rheinland-Pfalz und der Steiermark. Dabei wird deutlich, wie eng europäische, nationale und regionale Interessen miteinander verbunden sind. 

Die Erasmus+-Mobilität verbindet politische Bildung mit deutsch-österreichischem Austausch. Sie ermutigt die Jugendlichen, Europa als gemeinsamen Gestaltungsraum zu verstehen und sich aktiv an seiner Zukunft zu beteiligen. 

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