Fotos vom Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten

K. Dölle-Klüsche

06.02.2026

Am diesjährigen Red Hand Day setzten Schülerinnen und Schüler erneut ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten: In einer Aktion, organisiert von Frau Dölle-Klüsche und der Fachschaft Religion, wurden rote Handabdrücke gesammelt und anschließend symbolisch an Oberbürgermeister Wolfram Leibe übergeben. Die blutrote Hand gilt weltweit als Mahnmal und Protestsymbol gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Millionenfach wurde sie bereits von Jugendlichen auf Plakaten, Bannern oder Stoffen hinterlassen – als stiller Schrei nach Schutz für die Jüngsten.

Die Vereinten Nationen dokumentieren jedes Jahr schwerste Menschenrechtsverletzungen an Kindern in bewaffneten Konflikten. Die Folgen sind laut einem Bericht der Vereinten Nationen verheerend: Tausende Kinder wurden in den vergangenen zwölf Monaten getötet oder verstümmelt. Die Überlebenden leiden an körperlichen Behinderungen, traumatischen Erfahrungen und dem Verlust ihrer gesamten Kindheit. Hinzu kommen posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen und schwere Angststörungen. Bildungslücken verschärfen die Perspektivlosigkeit, Rückkehrerinnen und Rückkehrer sind oft stigmatisiert und in ihren Gemeinschaften ausgegrenzt.

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