Erwartungsfroh stiegen neun Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte (11. Jahrgang) im April 2026 ins Flugzeug, um nach der Vorbereitung des Projekts im Rahmen einer AG auf unsere Partner in Griechenland zu treffen: die sehr freundlichen Schülerinnen der 3rd General Highschool Chaidari.
Trotz der Sprachhürde - alles auf Englisch! - war man sich schnell einig, dass Demokratie der Diktatur grundsätzlich überlegen ist. Selbst wenn die Effizienz eine starke Karte ist, wird sie doch von Kompromiss, Bürgerbeteiligung und Menschenrechten locker übertrumpft.
Im Mittelpunkt des Projekts standen die Phasen der griechischen Geschichte, in denen genau diese demokratischen Genüsse mit Füßen getreten wurden, die Phase der deutschen Besatzung 1941-1944 und die Phase der griechischen Militärdiktatur 1967-1974.
Aber natürlich haben wir nicht nur die dazugehörigen leidvollen Erinnerungsorte aufgesucht, sondern auch die antiken Ruinen bestaunt. Wir fragten nicht nur, wie es damals war, sondern auch in welcher Form heute an das Damals erinnert wird - und wie daran erinnert werden sollte.
Warum interkulturelles Gedenken? Diese Reise hat es uns eindrucksvoll gezeigt!















