Die Klasse 10a hat beim "Schülerwettbewerb zur politischen Bildung", dem größten Bundeswettbewerb für historische und gesellschaftliche Fragen, an dem sich über 1.600 Klassen und Gruppen beteiligt haben, einen ersten Preis erhalten und eine Klassenfahrt nach Berlin gewonnen. Dort wird sie unter anderem ins Kanzleramt zum Bundeskanzler Friedrich Merz eingeladen werden.
Es ging um das Umbruchjahr 1945: Bedeutete das Ende des Zweiten Weltkriegs für Trier automatisch einen demokratischen Neuanfang oder hatten alte Nationalsozialisten weiter Einfluss? Dazu mussten die Jugendlichen eine multimediale Präsentation erstellen, die in nur sieben Minuten sechs Teilthemen behandeln sollte.
Eine herausfordernde Aufgabenstellung, die sie im Deutschunterricht bei Herrn Kornmüller mit einer gründlichen Recherche, einer kreativen Umsetzung und vielen guten Anregungen des Trierer Historikers Thomas Zuche überragend gelöst haben. Ein Clou bei ihrem Projekt war, dass sie immer wieder thematisiert haben, inwiefern der demokratische Aufbruch damals auch im Alltag des Max-Planck-Gymnasiums stattgefunden hat - oder inwiefern NS-Denken auch an unserer Schule nach 1945 bestehen blieb.
Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützung vieler Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die kurz vor Einsendeschluss immer wieder einige Schülerinnen und Schüler aus ihrem Unterricht freigestellt hatten, damit sie das Projekt abschließen konnten. Unterstützt wurden sie auch durch das Stadtarchiv und das Museum Simeonstift, das sogar für sie die Vitrinen geöffnet hatte, damit sie perfekte Foto- und Filmaufnahmen machen konnten.
Gratulation zu dieser starken Leistung und viel Spaß in Berlin!




